Clevermount

Die Edelstahl-Wägezelle mit Pfiff

20kg bis 2 500 kg

Wir optimieren mit Ihnen zusammen das Konzept Ihrer Aufgabenstellung zur Wägung Ihrer Produkte.

Holen Sie sich jetzt Ihr Angebot ein und wir beraten Sie gerne individuell zu Ihrer Clevermount-Anwendung.

Wägezelle Clevermount komplett Edelstahl

Sofort Beratung: +49 (0) 29 61 – 96 56 86

LAFARGE Gips GmbH

Saint Gobain

DS Smith

Ihr Mehrwert

N

Simpel

Einfacher Einbau des Montagemoduls

~

Sicher

Integrierte Abhebsicherung

Umfassend

Eine Baugröße von 20 kg bis 2 500 kg

Eichfähig

Auf Wunsch C3 nach OIML

Individuell

Lastplatte mit einstellbarem Höhenausgleich

Edelstahl

Wägezelle und Montagemodul in Edelstahl

Langlebig

3 Jahre Garantie

L

Ex-Schutz

ATEX – Zulassung für die Zonen 1/21 und 2/22

Warum ist das Clevermount-Modul das Richtige für meine Anlage?

Einbausituation Clevermount Wägezelle Behälter

Wir helfen Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung, das richtige Wägemodul für Ihre Anwendung zu finden.

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+49 (0) 29 61 – 96 56 86

Sicher kennen Sie das:

Sie benötigen ein betriebssicheres Wägesystem für einen Behälter, einen Mischer oder ein Sendegefäß.

Die Umgebung ist staubig, korrosiv oder feucht.

Das Wägesystem soll zuverlässig sein und eine gute Genauigkeit und Langzeitstabilität bieten.

Am besten so:

Das kostengünstige Clevermount – Wägemodul eignet sich für Behälter von 50 – 10.000 kg.

Es wird komplett in Edelstahl geliefert und ist weitgehend beständig gegen Vibrationen, Staub, Feuchtigkeit und Korrosion.

Der Behälter oder das zu wiegende Teil kann fest mit dem Clevermount Modul verschraubt werden.

Die integrierte Höheneinstellung vereinfacht die Montage und erübrigt Vergussmassen oder Futterbleche.

Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch die Datenblätter unserer Produkte zu.

Tragen Sie sich mit Ihrer E-Mail Adresse ein und erhalten Sie sofort Zugang zu den gewünschten Datenblättern.

Wie funktioniert das Clevermount-Modul?

Das Wägemodul Clevermount eignet sich optimal zur präzisen Verwiegung von Behältern bis max. 10 000 kg.

Einbaumodul und Wägezelle sind in Edelstahl ausgeführt und lassen sich leicht reinigen.

Zur Montage wird die obere Platte herunter gedreht und die Wägezelle entlastet.

Nach Abschluss der Arbeiten lässt sich die obere Montageplatte auf die benötigte Höhe justieren. Damit ist eine optimale Lastverteilung einstellbar.

Der Biege- oder Scherstab lässt sich ohne Anheben des Behälters auswechseln.

Technische Daten

Messbereiche:
20 kg, 50 kg, 100 kg,
250 kg, 500 kg, 1.000 kg,
2.000 kg, 2.500 kg

Bauhöhe:
105 – 107mm

Ausgangssignal:
2 mV/V

Linearitätsfehler:
0,03 %

Hysterese:
0,02 %

Reproduzierbarkeit:
0,02 %

Überlastsicherheit:
150 % der Nennlast

Ausgangswiderstand:
350 Ohm

Arbeitstemp.-Bereich:
– 35° C bis 80° C

Isolationswiderstand:
> 2000 MOhm

Ex-Zulassung [opt.]:
ATEX Zone 1/21, 2/22 (auch ohne Sicherheitsbarrieren)

BMW AG

Schulmann GmbH

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Wägemodul und einer Wägezelle?

Unter Wägezelle versteht man das eigentliche Kraft-Messelement.

Bei Standard Wägezellen handelt es sich dabei um einen metallischen Körper, der über die aufgebrachte Kraft definiert verformt wird. Die Verformung wird üblicherweise über aufgeklebte Metall- DMS (DehnungsMessStreifen) gemessen und in ein Spannungssignal gewandelt.

Bei kleinen bis mittleren Kräften verwendet man sogenannte Biege- oder Scherstäbe. Bei größeren Kräften werden in der Regel zylindrische Körper oder Doppelscherstäbe eingesetzt.

Wenn die Wägezelle mit einer definierten Kraft belastet wird, gibt sie ein zur Last proportionales, normiertes Signal ab (mV/V). Das Wägemodul hat die Funktion, die Kraft in der gewünschten Richtung in die Wägezelle einzuleiten.

Bei Behältern hat das Modul die Funktion, den Behälter auf der Wägezelle zu fixieren und ein Umkippen zu verhindern. Dabei sollte die Genauigkeit der Wägezelle nicht, oder nur sehr gering beeinträchtigt werden.

Einige Wägemodule haben zusätzlich noch integrierte Transport-, Einbau- und Überlastsicherungen. Unabhängig von der Genauigkeit der Wägezelle ist das Modul von elementarer Bedeutung für die Systemgenauigkeit der Wägung.

Auf wie viele Wägezellen darf man einen Behälter setzen?

Um eine optimale Genauigkeit zu erreichen, sollten alle Abstützpunkte verwogen werden. Hinsicht der Anzahl der Wägezellen gibt es, außer den Kosten, keine wirkliche Begrenzung. Da die Verteilung der Last möglichst gleich sein sollte, sind 3 oder 4 Stützen einfacher auszugleichen als 12. Bei analogen Wägezellen ist, wegen der Parallelschaltung, darauf zu achten, dass der Messverstärker die benötigte Anzahl von Zellen speisen kann.

Was ist eine Abhebesicherung?

Eine Abhebesicherung an Silos und Behältern kommt zum Einsatz, wenn beispielsweise Windlasten oder Erdbebenlasten zu berücksichtigen sind und die Gefahr besteht, dass das Silo kippen kann. Bei Wind  ist, insbesondere bei niedrigem Füllstand, die Windkraft im Verhältnis zur Gewichtskraft des Silos groß. Bei leerem Silo ist daher die Kippneigung am größten. Es gibt Wägemodule mit integrierter und separater Abhebesicherung.

Integrierte Abhebesicherung:

Die Abhebesicherung verhindert das Kippen des Silos oder Behälters. Die für die Siloverwiegung eingesetzten Wägemodule „Safemount“ und Baby-Safemount“ verfügen durch ihren Aufbau über eine integrale Abhebesicherung. Die obere und untere Montageplatte der Module sind über Bolzenverbindungen mit der Wägezelle verbunden. Dadurch kompensiert das Modul eine gewisse Ausdehnung (z.B. durch unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen Stahl und Fundamentmaterial) der Gesamtkonstruktion, begrenzt jedoch gleichzeitig den Weg des abhebenden Silos.

Zusätzliche Abhebesicherung:

Eine zusätzliche Abhebesicherung kommt häufig bei Wägemodulen zum Einsatz, die nicht über integrale Abhebesicherungen verfügen. Dabei kann die Abhebesicherung am Wägemodul selbst, oder direkt am Silo angebracht sein. Für die Safemount Wägemodule bis 40 t sind, wenn statisch erforderlich, zusätzliche Abhebesicherung, die direkt am Wägemodul angebracht sind, verfügbar. Dabei werden zwei vertikale Gewindestangen in die untere Montageplatte geschraubt. Die Gewindestangen ragen durch eine Bohrung in der oberen Montageplatte ohne die Platte zu berühren. Die maximale Abhebestrecke wird durch eine gekonterte Mutter oberhalb der oberen Platte auf 2 – 3 mm begrenzt.

Was sind Lenker/Querlenker?

Bei zylindrischen Wägezellen mit sogenannten „Pendellagern“, sind Lenker erforderlich, um eine Rotation des Behälters zu verhindern. Die Lenker begrenzen die horizontale Bewegung des Behälters; lassen jedoch eine vertikale Bewegung möglichst reibungsfrei zu.

Wie wirken sich Windlasten auf die Wägegenauigkeit aus?

Seitliche Kräfte wie Windlasten gleichen sich durch die
Parallelschaltung der Wägezellen weitgehend aus. Wenn die eine Seite des Silos
durch den Wind entlastet wird, erhöht sich die Belastung der gegenüberliegenden
Seite. Die Summe der Kräfte bleibt also gleich. Lediglich bei starken Böen sind
Windlasten erkennbar, wenn die Mittelwertbildung (Dämpfung) des Messverstärkers
stark reduziert wird.

Wie weit darf der Messverstärker von der Elektronik entfernt sein?

Alle
„modernen“ Messverstärker haben einen sogenannten „Sense“ Eingang. Zum Messen
benötigt man bei Standard Wägezellen nur vier Adern. Dabei sind zwei Adern für
die Speisung (5 – 15V) und zwei Adern für das Messsignal vorgesehen. Bei
Entfernungen von mehr als 10 m empfehlen wir 2 zusätzliche Adern für die
sogenannte „Sense“ Leitung. Der Messverstärker „misst“ über die Sense Leitung
wieviel Spannung auf dem Leitungsweg verloren geht und gleicht den
Spannungsverlust rechnerisch aus. Bei ausreichendem Leitungsquerschnitt und
separater Verlegung der geschirmten Verbindungsleitung, sind Entfernungen bis
200 m realisierbar. Bei größeren Distanzen empfehlen wir den Einsatz eines
Verstärkers vor Ort am Silo oder eine Busverbindung über die intelligente
Klemmdose.

Wir unterstützen auch Sie gerne persönlich bei Ihrer Planung.
Unkompliziert, individuell & praxisorientiert