Darum ist die Baby-Safemount Wägezelle die richtige Lösung für Ihre Anwendung
- Zuverlässige Gewichtsmessung von Silos, Tanks und andere Behältern
- Mehr als 4.000 Installationen an Silos und Behältern
- Kompaktes, sehr robustes Wägemodul für Behälter von 2 t bis 25 t
- Horizontale Fixierung des Behälters in allen Achsen
- EN1090-zertifiziert, Ausführungsklasse EXC 2
- Zuverlässig - Gewährleistung bis zu 5 Jahre
- Wartungsfrei auch in staubiger, korrosiver oder feuchter Umgebung
- Einfache Montage durch Verschraubung zwischen Behälterfuß (Pratze) und Unterkonstruktion
- Hohe Genauigkeit bei Bestimmung von Materialienverbräuchen, Produktionsmengen, bei Dosier- oder Rezeptursteuerungen
- Kompensation von Wärmedehnungen durch Bolzenlagerung
- Langzeitstabil und zuverlässig
- Weitgehend beständig gegen Vibrationen
- Option - Ausführung komplett in Edelstahl
- Option - ATEX-Zulassung Kategorien 1GD und 3GD sowie IECEx-Standard
- Option - Leihservice Dummy-Wägezellen für Silomontage
Referenzen - Folgende Unternehmen nutzen diese Lösung
Lanner GmbH
B + B Anlagentechnik
MASA GmbH
Weiler GmbH
Funktionsweise - Die Baby Safemount Wägezelle im Überblick
Die Baby-Safemount Wägezellen werden für die Verwiegung von Behältern aller Art bis ca. 25 t Gesamtgewicht verwendet.
Sie eignen sich für den Einsatz außerhalb und innerhalb von Gebäuden. Das geniale Konzept des Safemount Wägemoduls bietet eine sichere, präzise und preiswerte Wiegung. Diese Wägemodule sind einfach zu montieren. In der Regel sind keine zusätzlichen Lenker erforderlich (vorbehaltlich statischer Prüfung).
Die auf hochfesten Bolzen gelagerte Doppelscherstab-Wägezelle gewährleistet die Aufnahme hoher Querkräfte und thermischer Ausdehnung. Die Wägezellen der Baureihen Baby-Safemount und Safemount bestechen durch ihre geringe Bauhöhe. Die Wägemodule verfügen über eine integrierte Einbausicherung.
Bei optimaler Positionierung der Wägezellen unter dem Behälter gewährleistet die im Modul bereits integrierte Lenkung eine hohe Unempfindlichkeit gegen Querkräfte und die Kompensation geringer thermischer Ausdehnung.
Auf Wunsch liefert Hense Wägetechnik zur Montage Wägezellen-Dummies. Diese können, nach dem Aufstellen der Silos, einfach gegen die „life“-Wägezellen getauscht werden. Eine leihweise Gestellung gehört zu unserem Service.
Eine Nachrüstung von Wägezellen an großen bereits aufgestellten Silos ist häufig nicht wirtschaftlich. Dummy-Wägezellen können bei der Errichtung von Silos eingesetzt werden und zu einem späteren Zeitpunkt gegen „echte“ Wägezellen ausgetauscht werden. So können in der Errichtungsphase Kosten gespart und trotzdem eine spätere Nachrüstung präziser Wägezellen in der Betriebsphase ermöglicht werden. Für einen Anlagenbetreiber ist diese Vorgehensweise in den meisten Fällen die einzige Möglichkeit eine Waage nachzurüsten. Diese Lösung stellt ein echtes Upgrade für viele Industriebetriebe dar.
Zur Realisierung einer kostengünstigen Füllstandmessung auf Gewichtsbasis bieten wir Ihnen, in Verbindung mit den Wägemodulen Baby Safemount und Safemount, Widerlager gleicher Bauhöhe an. Diese Lösung eignet sich insbesondere für Tanks und innenstehende Behälter für Flüssigkeiten.
Sie haben eine Frage zur Baby Safemount Wägezelle?
Unsere Experten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Folgende Unternehmen nutzen diese Lösung
Artuhr Loibl GmbH
Cheminova GmbH
Lanxess GmbH
Technische Daten Baby Safemount
| Messbereiche: | 1.000 kg, 2.000 kg, 3.500 kg, 5.000 kg und 7.500 kg |
| Bauhöhe: | 95 mm |
| Einspeisung: | 5-12 VDC, max. 15 V |
| Ausgangssignal: | 2 mV/V |
| Linearitätsfehler: | max. 0,05% |
| Hysterese: | max. 0,05% |
| Reproduzierbarkeit: | max. 0,05% |
| Überlastsicherheit: | 150% der Nennlast |
| Ausgangswiderstand: | 700 Ohm |
| Temp. komp. Bereich: | –20° C bis 40° C |
| Arbeitstemp.-Bereich: | –35° C bis 80° C |
| Ex-Zulassung [opt.]: | ATEX-Zonen 0, 1, 2 (Gas-Ex) und 20, 21, 22 (Staub-Ex), Kategorien 1GD, 3GD sowie IECEx-Standard |
| Kabellänge: | 10 m (Standardlänge, max. bis 15 m) |
Ihr Mehrwert
Schnelle Reaktion
Hohe Flexibilität
Individuelle Lösungen & effiziente Standardsysteme
Kompetenter & kostenfreier Support
Zuverlässig
Jahrzehntelange Erfahrung
Eigene Produktentwicklung
Wartungsfreie Produkte & einfache Inbetriebnahme
Hohe Verfügbarkeit & Qualität
Häufig gestellte Fragen
Unter Wägezelle wird das eigentliche Kraft bzw. Gewicht messende Element verstanden. Bei Standard Wägezellen handelt es sich dabei um einen metallischen Körper, der über die aufgebrachte Kraft definiert und elastisch verformt wird. Die Verformung wird üblicherweise über aufgeklebte Metall-DMS (Dehnungsmessstreifen) gemessen und in ein Spannungssignal gewandelt. Wenn die Wägezelle mit einer definierten Kraft belastet wird, gibt sie ein zur Last proportionales, normiertes Signal ab (mV/V).
Bei kleinen bis mittleren Kräften werden sogenannte Biege- oder Scherstäbe verwendet. Bei größeren Kräften werden in der Regel zylindrische Körper oder Doppelscherstäbe eingesetzt.
Ein Wägemodul besteht aus der Wägezelle und einem Montagemodul, auch Lastecke oder Einbauhilfe genannt. Das Montagemodul hat die Funktion, die Kraft in der gewünschten Richtung und optimal in die Wägezelle einzuleiten. Bei Behältern hat das Modul die Funktion, den Behälter auf der Wägezelle zu fixieren und ein Kippen oder Verschieben zu verhindern. Dabei sollte die Genauigkeit der Wägezelle nicht, oder nur sehr gering beeinträchtigt werden. Einige Wägemodule haben zusätzlich noch integrierte Transport-, Einbau- und Überlastsicherungen.
Unabhängig von der Genauigkeit der Wägezelle ist das Modul von elementarer Bedeutung für die Systemgenauigkeit der Wägung. Darüber hinaus existieren spezielle Wägemodule zum Beispiel mit schwingungs- und vibrationsdämpfenden Eigenschaften.
Um eine optimale Genauigkeit zu erreichen, sollten alle Abstützpunkte verwogen werden. Hinsicht der Anzahl der Wägezellen gibt es, außer den Kosten, keine wirkliche Begrenzung. Da die Verteilung der Last möglichst gleich sein sollte, sind insbesondere 3 oder 4 Stützen einfacher auszugleichen als beispielsweise 8 Stützen.
Bei innenstehenden Behältern bieten sich 3 Auflagerpunkte an, da - bei symmetrischer Last und Anordnung der Wägezellen - jeder Auflagerpunkt automatisch die gleiche Belastung erfährt. Bei außenstehenden, großen Behältern und Silos wird häufig eine 4-Punkt-Auflage gewählt, da dies eine stabilere Auflagersituation z.B. bei Wind- und Erdbebenlasten ermöglicht. Dabei ist beim Errichten auf eine gleichmäßige Belastung der Wägezellen zu achten.
Bei analogen Wägezellen ist, wegen der Parallelschaltung, darauf zu achten, dass der Messverstärker die benötigte Anzahl von Zellen speisen kann.
Das Baby-Safemount-Wägemodul weist eine deutlich geringere Bauhöhe auf. Weiterhin ist die Montage wesentlich einfacher durchzuführen, da in der Regel keine Lenker oder Anschläge einzustellen sind. Hier werden in der Praxis häufig Fehler gemacht. Die Baby-Safemount Module können häufig vom Silobauer montiert werden ohne dass dieser Spezialkenntnisse hinsichtlich der Wägetechnik benötigt.
Bei zylindrischen Wägezellen mit sogenannten „Pendellagern“, sind Lenker erforderlich, um eine Rotation des Behälters zu verhindern. Die Lenker begrenzen die horizontale Bewegung des Behälters, lassen jedoch eine vertikale Bewegung möglichst reibungsfrei zu.
Bei den Safemount- und Baby-Safemount Wägemodulen sind die obere und untere Montageplatte der Module über Bolzenverbindungen mit der Wägezelle verbunden. Dadurch kompensiert das Modul eine gewisse Ausdehnung (z.B. durch unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen Stahl und Fundamentmaterial) der Gesamtkonstruktion, begrenzt jedoch gleichzeitig den Weg. In einer Lasttabelle sind die maximalen horizontalen Lasten aufgeführt, mit denen das Wägemodul beaufschlagt werden darf. Dies ist für die statische Auslegung und Prüfung relevant.
Eine Abhebesicherung an Silos und Behältern kommt zum Einsatz, wenn beispielsweise Windlasten oder Erdbebenlasten zu berücksichtigen sind und die Gefahr besteht, dass das Silo oder der Behälter in bestimmten Situationen kippen kann. Bei Wind beispielsweise ist insbesondere bei niedrigem Füllstand, die Windangriffsfläche im Verhältnis zum Gesamtgewicht des Silos groß, weshalb in diesen Fällen die Kippneigung am größten ist. Es sind Wägemodule mit integrierter und ohne Abhebesicherung verfügbar. Bei innenstehenden Behältern und Silos kann häufig auf eine Abhebesicherung verzichtet werden.
Integrierte Abhebesicherung:
Die Abhebesicherung verhindert ein Kippen des Silos oder Behälters. Die für die Siloverwiegung eingesetzten Wägemodule „Safemount“ und Baby-Safemount“ verfügen durch ihren Aufbau über eine integrale Abhebesicherung. Die obere und untere Montageplatte der Module sind über Bolzenverbindungen mit der Wägezelle verbunden. Allerdings sind bei Windkräften und Erdbebelasten Abhebesicherungen am Behälter oder Silo bauseits vorzusehen. Die Umsetzung ist relativ leicht in der Stahlkonstruktion vorzusehen.
Alternativ sind bei den Safemount-Wägezellen bis 40 t Nennlast Montagemodule mit Abhebesicherung verfügbar. Dabei sind zwei vertikale Gewindestangen in die untere Montageplatte geschraubt. Diese ragen jeweils durch eine Bohrung in der oberen Montageplatte ohne die Platte zu berühren. Die maximale Abhebestrecke wird bei leerem Behälter durch eine Mutter oberhalb der oberen Platte auf 1 – 3 mm begrenzt und durch eine Kontermutter zusätzlich fixiert.
Das Baby-Safemount Wägemodul hat für den „Normalfall“ alle Notwendigen horizontalen und vertikalen Befestigungen integriert. Die zulässigen Grenzwerte für die verschiedenen Module sind in einer „Belastungstabelle“ aufgeführt. Es ist jedoch die Aufgabe des Statikers für die individuelle Situation jedes Silos zu prüfen, ob die Grenzwerte für die spezielle Anwendung unter Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen (Erdbeben, Windgeschwindigkeit, etc.) ausreichen.
Seitliche Kräfte wie Windlasten gleichen sich durch die Parallelschaltung der Wägezellen weitgehend aus. Wenn die eine Seite des Silos durch den Wind entlastet wird, erhöht sich die Belastung der gegenüberliegenden Seite. Die Summe der Kräfte bleibt somit gleich. Lediglich bei starken Böen sind Windlasten erkennbar, wenn die Mittelwertbildung (Dämpfung) des Messverstärkers stark reduziert wird.
Alle „modernen“ Messverstärker haben einen sogenannten „Sense“-Eingang. Zur Bestimmung des Gewichtes werden bei Standard Wägezellen nur vier Adern benötigt. Dabei sind zwei Adern für die Speisung (5 – 15V) und zwei Adern für das Messsignal vorgesehen. Bei Entfernungen von mehr als 10 m empfehlen wir 2 zusätzliche Adern für die sogenannten „Sense“ Leitungen. Der Messverstärker „misst“ über die Sense Leitung wieviel Spannung auf dem Leitungsweg verloren geht und gleicht den Spannungsverlust rechnerisch aus. Bei ausreichendem Leitungsquerschnitt und separater Verlegung der geschirmten Verbindungsleitung, sind Entfernungen bis 200 m realisierbar. Bei größeren Distanzen empfehlen wir den Einsatz eines Verstärkers vor Ort am Silo oder eine Busverbindung über die intelligente Klemmdose.
Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten das Gewichtssignal über größere Entfernungen zu übertragen. Hierzu zählen Profinet-, Ethernetschnittstellen, Funk, etc.