T33 Heavy Duty-Wägezelle

Wägezelle bis 20 t
für mobile und stationäre Anwendungen

Die Wägezelle „T33“ ist speziell für die Gewichtserfassung unter extremen Bedingungen geeignet. Sie wird mobil auf Fahrzeugen oder stationär bei hohen Querkräften und abhebenden Lasten eingesetzt. Möglich wird dies durch die feste Verbindung von unterer und oberer Konstruktion. 

Sie erfasst zuverlässig vertikale Lasten zum Beispiel auf Kippern, Müllsammelfahrzeugen, verschiedenen LKW-Aufliegern oder Landmaschinen. Des Weiteren wird die bereits T33 bei unterschiedlichen Spezialanwendungen erfolgreich eingesetzt.

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Containerwaage mit Heavy-Duty-Wägezellen Typ T33, Waage für Abrollcontainer

Darum ist T33 die richtige Lösung für Ihre Anlage

  • Zuverlässige Gewichtserfassung auf Fahrzeugen oder Baugruppen unter starker Belastung
  • Fixiert Behälter, Container, Mulden in allen Achsen
  • Einfache Installation
  • Keine zusätzlichen Lenker - widersteht Brems- und Beschleunigungskräften von bis zu 150 kN (15t)
  • IP66, geeignet für staubige, korrosive oder Umgebungsbedingungen
  • Messbereich bis 10.000 kg
  • Wirtschaftliche Lösung für mobile Anwendungen und Containerwägung
  • Keine beweglichen Teile – feste Verbindung über M24-Verschraubung
  • Optional: Sondergrößen und -abmessungen, Steckerverbindung

Folgende Unternehmen nutzen diese Lösung

Lanxess Deutschland GmbH

NMS Magnettechnik

TSU GmbH

Areva

Funktionsweise - Die T33 Wägezelle im Überblick

Die T33 Wägezelle misst das Gewicht der auf den Wägezellen lastenden Konstruktion. 

Hierzu wird die zu messende Kraft zentrisch in die Biegebalken-Wägezelle eingeleitet. Auf dem Stahlkörper sind präzise Dehnungsmessstreifen (DMS) aufgebracht, die die mechanische Durchbiegung proportional zur Kraft in ein elektrisches Spannungssignal umwandeln.

Die Montage der robusten Wägezelle erfolgt auf zwei Distanzplatten zwischen der oberen und unteren Konstruktion. Vier M24-Schrauben werden zur Befestigung der Wägezelle verwendet.

Das T33 Modul wurde speziell für raue Umgebungsbedingungen entwickelt und bewährt sich auch bei intensiven Schocklasten oder erheblichen Querkräften. Obwohl es auf die Erfassung vertikaler Kräfte optimiert ist, zeigt es sich gegenüber seitlichen Belastungen ausgesprochen widerstandsfähig. Durch die massive Verschraubung ist eine Bewegung oder Verformung der Baugruppe auf den Wägezellen ausgeschlossen. So ist eine maximale Stabilität und Messsicherheit gewährleistet.

Sie haben eine Frage zum T33 Modul?

Unsere Experten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. 

Technische Daten

Messbereiche:5.670 kg (andere Messbereiche auf Anfrage)
Bauhöhe:70 mm
Einspeisung:5 – 12 VDC, max. 15 V
Ausgangssignal:0,5 mV/V (bei 5.670 kg)
Kombinierter Fehler:1,0% max.
Reproduzierbarkeit:0,1 %
Max. Belastung:bis 15000 kg in Druck-, Zugrichtung und Scherung getestet
Ausgangswiderstand:350 Ohm +/- 5 Ohm
Arbeitstemp.-Bereich: –20° C bis 60° C (optional: Hochtemperatur-Ausführung)
Schutzart:IP66
Isolationswiderstand:> 1000 MOhm
  Kabellänge:  10 m (Standard)

Ihr Mehrwert

Schnelle Reaktion

Hohe Flexibilität

Individuelle Lösungen & effiziente Standardsysteme

Kompetenter & kostenfreier Support

Zuverlässig

Jahrzehntelange Erfahrung

Eigene Produktentwicklung

Wartungsfreie Produkte & einfache Inbetriebnahme

Hohe Verfügbarkeit & Qualität

Häufig gestellte Fragen

Unter Wägezelle versteht man das eigentliche Kraft-Messelement.

Bei Standard Wägezellen handelt es sich dabei um einen metallischen Körper, der über die aufgebrachte Kraft definiert verformt wird. Die Verformung wird üblicherweise über aufgeklebte Metall- DMS (DehnungsMessStreifen) gemessen und in ein Spannungssignal gewandelt.

Bei kleinen bis mittleren Kräften verwendet man sogenannte Biege- oder Scherstäbe. Bei größeren Kräften werden in der Regel zylindrische Körper oder Doppelscherstäbe eingesetzt.

Wenn die Wägezelle mit einer definierten Kraft belastet wird, gibt sie ein zur Last proportionales, normiertes Signal ab (mV/V). Das Wägemodul hat die Funktion, die Kraft in der gewünschten Richtung in die Wägezelle einzuleiten.

Bei Behältern hat das Modul die Funktion, den Behälter auf der Wägezelle zu fixieren und ein Umkippen zu verhindern. Dabei sollte die Genauigkeit der Wägezelle nicht, oder nur sehr gering beeinträchtigt werden.

Einige Wägemodule haben zusätzlich noch integrierte Transport-, Einbau- und Überlastsicherungen. Unabhängig von der Genauigkeit der Wägezelle ist das Modul von elementarer Bedeutung für die Systemgenauigkeit der Wägung.

Um eine optimale Genauigkeit zu erreichen, sollten alle Abstützpunkte verwogen werden. Hinsicht der Anzahl der Wägezellen gibt es, außer den Kosten, keine wirkliche Begrenzung. Da die Verteilung der Last möglichst gleich sein sollte, sind 3 oder 4 Stützen einfacher auszugleichen als 12. Bei analogen Wägezellen ist, wegen der Parallelschaltung, darauf zu achten, dass der Messverstärker die benötigte Anzahl von Zellen speisen kann.

Eine Abhebesicherung an Silos und Behältern kommt zum Einsatz, wenn beispielsweise Windlasten oder Erdbebenlasten zu berücksichtigen sind und die Gefahr besteht, dass das Silo kippen kann. Bei Wind  ist, insbesondere bei niedrigem Füllstand, die Windkraft im Verhältnis zur Gewichtskraft des Silos groß. Bei leerem Silo ist daher die Kippneigung am größten. Es gibt Wägemodule mit integrierter und separater Abhebesicherung.

Integrierte Abhebesicherung:
Die Abhebesicherung verhindert das Kippen des Silos oder Behälters. Die für die Siloverwiegung eingesetzten Wägemodule „Safemount“ und Baby-Safemount“ verfügen durch ihren Aufbau über eine integrale Abhebesicherung. Die obere und untere Montageplatte der Module sind über Bolzenverbindungen mit der Wägezelle verbunden. Dadurch kompensiert das Modul eine gewisse Ausdehnung (z.B. durch unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen Stahl und Fundamentmaterial) der Gesamtkonstruktion, begrenzt jedoch gleichzeitig den Weg des abhebenden Silos.

Zusätzliche Abhebesicherung:
Eine zusätzliche Abhebesicherung kommt häufig bei Wägemodulen zum Einsatz, die nicht über integrale Abhebesicherungen verfügen. Dabei kann die Abhebesicherung am Wägemodul selbst, oder direkt am Silo angebracht sein. Für die Safemount Wägemodule bis 40 t sind, wenn statisch erforderlich, zusätzliche Abhebesicherung, die direkt am Wägemodul angebracht sind, verfügbar. Dabei werden zwei vertikale Gewindestangen in die untere Montageplatte geschraubt. Die Gewindestangen ragen durch eine Bohrung in der oberen Montageplatte ohne die Platte zu berühren. Die maximale Abhebestrecke wird durch eine gekonterte Mutter oberhalb der oberen Platte auf 2 – 3 mm begrenzt.

Bei zylindrischen Wägezellen mit sogenannten „Pendellagern“, sind Lenker erforderlich, um eine Rotation des Behälters zu verhindern. Die Lenker begrenzen die horizontale Bewegung des Behälters; lassen jedoch eine vertikale Bewegung möglichst reibungsfrei zu.

Seitliche Kräfte wie Windlasten gleichen sich durch die Parallelschaltung der Wägezellen weitgehend aus. Wenn die eine Seite des Silos durch den Wind entlastet wird, erhöht sich die Belastung der gegenüberliegenden
Seite. Die Summe der Kräfte bleibt also gleich. Lediglich bei starken Böen sind Windlasten erkennbar, wenn die Mittelwertbildung (Dämpfung) des Messverstärkers stark reduziert wird.

Alle „modernen“ Messverstärker haben einen sogenannten „Sense“ Eingang. Zum Messen benötigt man bei Standard Wägezellen nur vier Adern. Dabei sind zwei Adern für die Speisung (5 – 15V) und zwei Adern für das Messsignal vorgesehen. Bei Entfernungen von mehr als 10 m empfehlen wir 2 zusätzliche Adern für die sogenannte „Sense“ Leitung. Der Messverstärker „misst“ über die Sense Leitung wieviel Spannung auf dem Leitungsweg verloren geht und gleicht den Spannungsverlust rechnerisch aus. Bei ausreichendem Leitungsquerschnitt und separater Verlegung der geschirmten Verbindungsleitung, sind Entfernungen bis 200 m realisierbar. Bei größeren Distanzen empfehlen wir den Einsatz eines Verstärkers vor Ort am Silo oder eine Busverbindung über die intelligente Klemmdose.