Nachrüstbare Silowaage

Einfaches System zur Gewichtsmessung an bestehenden Silos

Wo Füllstandsmessungen versagen: Die clevere Lösung zur Nachrüstung eine Waage an Ihren Silos ohne Umbauten am Silo und ohne Eingriff in die Silostatik. Für eine zuverlässige Inhaltskontrolle, unabhängig vom gelagerten Schüttgut.

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Darum ist die nachrüstbare Silowaage die richtige Lösung für Sie

Kennen Sie diese Probleme?

  • Sie möchten eine Waage an Ihrem Silo oder Behälter nachrüsten.
  • Sie verladen einen LKW oder Waggon aus dem Silo. Der LKW wird auf der Fahrzeugwaage gewogen und hat 2,5 t zu viel geladen. Das bedeutet: Zurückfahren und das Material zeitaufwändig wieder in das Silo einblasen.
  • Die Silo-Füllstandmessung hat gestern noch 30 % Inhalt angezeigt. Plötzlich ist das Silo leer und die Produktion steht still!
  • Wägezellen für eine Bilanzierung und Verbrauchsmessung wurden bei der Installation des Silos nicht berücksichtigt.

Die Lösung: Eine zuverlässige Inhaltskontrolle auf Gewichtsbasis anstelle einer Füllstandsmessung über Radar, Seilsonde, Ultraschall oder andere Volumenmessungen.

 

Am besten so:

Bei der nachrüstbaren Silowaage werden DMS-Sensoren von Hense Wägetechnik an die bestehende Stützkonstruktion des Silos geschraubt. 

Die temperaturkompensierten Sensoren lassen sich an Doppel-T-Trägern oder Rohrstützen installieren. Die Sensoren erfassen die Verformung der Silostützen, das heißt die Stauchung bei Befüllung und Dehnung bei Entleerung des Silos. Diese minimalen Längenänderungen werden in ein präzises Gewichtssignal umgewandelt. 

Das Inhaltsgewicht des Silos wird wie bei einer Messung mit Wägezellen direkt bestimmt. Änderungen in der Schüttdichte oder die Verteilung des Produktes im Silo, die bei Füllstandsmessungen erhebliche Probleme verursachen können, spielen keine Rolle.

Die DMS-Sensoren messen die Stauchung der Stützen, wenn das Silo befüllt wird und die Längung bei Entleerung des Silos. Das Prinzip ist analog zu Wägezellen, bei denen das Gewicht über die Verformung eines Stahlkörpers bestimmt wird. 

Ohne Umbau oder Produktionsstillstand erhalten sie so eine exakte und zuverlässige Inventarkontrolle auf Gewichtsbasis.

Folgende Unternehmen nutzen diese Lösung

Humana Milchunion

Degussa Wesseling

Mars/ Masterfood

Rockwool Deutschland GmbH

Funktionsweise - Die Nachrüstbare Silowaage im Überblick

Montage: Die Sensoren werden mit hochfesten Maschinenschrauben an der Silo-Stützkonstruktion durch Techniker der Hense Wägetechnik befestigt.

Messprinzip: Die Sensoren erfassen Längenänderungen durch Stauchung, Dehnung, Biegung oder Scherung an der Stützkonstruktion von Silos oder anderen Bauteilen und Maschinen. Diese Längenänderung ist proportional zur Belastung der Stützkonstruktion, beispielsweise durch sich ändernden Füllstand im Silo. 

Präzision durch Temperaturkompensation: Da die Sensoren Längenänderungen im Mikrometerbereich messen, ist eine optimale Temperaturkompensation entscheidend. Hense Wägetechnik bietet spezifische Sensoren für Baustahl, Aluminium und Edelstahl.

Ergebnis: Die Sensoren werden durch eine spezielle Wiegeelektronik ausgewertet. Das Inhaltsgewicht des Silos wird auf einem Display aufgezeigt und kann über verschiedene Standard-Schnittstellen an eine Leittechnik oder EDV-Systeme übertragen werden.

Mit den DMS-Sensoren von Hense Wägetechnik erhalten Sie eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung zur Gewichtsmessung Ihres Silos – ganz ohne aufwendige Umbauten!

Sie haben eine Frage zum DMS Sensor?

Unsere Experten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. 

Folgende Unternehmen nutzen diese Lösung

Ludwig Weinrich GmbH

Kalksandsteinwerk Haltern

Technische Daten

Sensor:Halbleiter – DMS
Versorgung:5-12 VDC
Reproduzierbarkeit:0,03%
Linearität:0,05%
Schutzart Sensor:IP 65
Systemgenauigkeit:Typisch 2%, abhängig von Stützkonstruktion
Kabellänge:5 m
Material:Stahl, Stahl vernickelt oder Edelstahl
Anzeige:Helle, kontrastreiche OLED-Anzeige
Einspeisung:115 – 240 V / 50 Hz
12 – 28 VDC
Eingang:max. 8 Halbleiter-DMS Sensoren
Ausgänge (optional):RS 232/485/4 – 20mA / Schaltpunkte /
Profibus / Profinet / etc.
Gehäuse:Kunststoff oder Edelstahl
Schutzart:IP 67
Montageart:Wandmontage oder Schalttafeleinbau
Arbeitstemperatur:–5°C – 45°C

Ihr Mehrwert

Schnelle Reaktion

Hohe Flexibilität

Individuelle Lösungen & effiziente Standardsysteme

Kompetenter & kostenfreier Support

Zuverlässig

Jahrzehntelange Erfahrung

Eigene Produktentwicklung

Wartungsfreie Produkte & einfache Inbetriebnahme

Hohe Verfügbarkeit & Qualität

Häufig gestellte Fragen

Die DMS-Sensoren messen Längenänderungen im Stahlbau. Wenn die Stützen des Silos extrem massiv sind, kann die Deformation (Stauchung und Dehnung) so gering ausfallen, dass eine zuverlässige Messung nicht möglich ist. In der Praxis lässt sich dieses Messsystem bei Silos mit einem Gesamtgewicht von mindestens 10 t einsetzen. 

Zusätzlich können bauliche Gegebenheiten, wie zu kurze Stützen oder die gemeinsame Nutzung des Stahlbaus durch mehrere Silos, die Messgenauigkeit beeinträchtigen oder eine Messung ausschließen. Für jeden Einsatzfall prüft Hense Wägetechnik die Machbarkeit und schätzt die zu erwartende Messungenauigkeit ab.

Grundsätzlich gibt es keine festen Grenzen des Messbereichs. Entscheidend ist die Flächenbelastung des Stahlbaus in kN/mm². Erfahrungsgemäß ist dieses Verhältnis bei sehr kleinen Silos ungünstiger und bei großen Silos besser für eine präzise Messung geeignet.

Nach der Installation sind die DMS-Sensoren wartungsfrei und erfordern keine regelmäßige Justierung oder Instandhaltung.

Die Messgenauigkeit hängt von der Flächenbelastung, der Bauweise des Stahlbaus und der Anzahl der verwendeten Sensoren ab. In der Regel liegt der Langezeitfehler bei etwa 1 - 2 %, bezogen auf den Siloinhalt (z.B. +/- 0,5 – 1,0 t bei 50 t maximaler Füllmenge). Der sogenannte Verlade- oder Kurzzeitfehler liegt ca. um das 4 – 5-fache niedriger. Dadurch ist das System auch bei einer zügigen Verladung von LKWs eine praktikable Lösung.

Bei jedem neuen Projekt erfolgt eine individuelle Berechnung der zu erwartenden Messgenauigkeit. Damit lässt sich abschätzen, ob das Zweck der Messung erreicht wird und die Investition in dieses System wirtschaftlich ist.

Nein, in der Regel sind keine baulichen Anpassungen erforderlich. Die Sensoren können während des laufenden Betriebs montiert werden, eine Produktionsunterbrechung ist nicht notwendig. Die Statik des Silos wird nicht beeinträchtig oder verändert.

Ja, eine Kalibrierung ist erforderlich. Dabei werden sowohl der Nullpunkt als auch die Sensitivität des Systems exakt eingestellt, um eine präzise Messung zu gewährleisten. Die Kalibrierung kann auch nach der Installation zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.